FAQ´s:
1) Was ist Submission Wrestling, bzw Luta-Livre?
2) Was ist Vale-Tudo?
3) Was wird in der Luta-Livre Academy Maluco derzeit unterrichtet?
4) Wie gestaltet sich bei uns ein typisches Training?
5) Weshalb sollte ich Luta-Livre oder BJJ trainieren? Kann ich mich mit damit selbstverteidigen?
6) Welche Vorkennntnisse sind für die Teilnahme Grapplingtrainings notwendig?
7) Was für eine Trainingsausrüstung wird benötigt?
8) Wann und wo wird trainiert?

 

zu 1)
Der Name Luta-Livre stammt aus dem portugiesischen und bedeutet übersetzt "freier Kampf". Hierbei handelt es sich um eine brasilianische Kampfkunst, deren Ziel es ist den Gegner durch ringerische Mittel (=Wrestling) zur Aufgabe (=Submission) zu zwingen. Dabei werden Hebel auf alle Gelenke, sowie Würgetechniken angewendet.

Anders als im artverwandten Brazilian Jiu-Jitsu wird ausschliesslich ohne Gi (=Judoanzug) gekämpft.
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zu 2) Im  Vale-Tudo sind neben Hebeln auf alle Gelenke wie im Luta-Livre zusätzlich Tritte und Schläge erlaubt. Diese Variante des Zweikampfes erfordert eine Vorbereitung die man Crosstraining nennt. D.h. man sollte entweder zusätzlich z.B. Boxen oder Thaiboxen trainieren und anschließend den Grapplingstil mit dem Schlagstil in einer gesonderten Trainingseinheit kombinieren. zurück
zu 3) Es wird Luta-Livre, Brazilian Jiu-Jitsu und Vale Tudo unterrichtet. Effektiver Standkampf aus dem Freistil - und Griechisch/Römischen Stil bilden die Grundlage für den Übergang vom Stand in den Bodenkampf. Am Boden angelangt vergißt man am besten 70% was man im Ringer - oder Judotraining gelernt hat. Die Luta-Livre und BJJ- Techniken unterscheiden sich rein oberflächlich nicht von Ringer - oder Judo Techniken. Für den Fachmann oder auch den Laien der sich in einem Probetraining selbst davon überzeugt ist der Unterschied äußerst gravierend. Die Techniken im Luta-Livre und BJJ sind äußerst effektiv, sehr ökonomisch und ermöglichen dadurch die Dominanz über einen trainierten und stärkeren Gegner. Die angewandten Techniken lassen sich einteilen von einfach und effektiv, z.B. optimal für den Selbstverteidigungszweck, bis technich und koordinativ sehr anspruchsvoll, z.B. für Wettkämpfer. Deshalb fließen zur Körperschulung Kraft-, Flexibilitäts- und Koordinationsübungen aus dem Yoga und Powerstretching ein. zurück
zu 4) Aufwärmen mit Spielen, kampfspezifischen Bewegungen die die Koordination, Kraft und Beweglichkeit steigern. Technikdrills, zum einüben von komplexen Bewegungsabläufen, sowie Yoga und Powerstretching. Techniken im Stand und im Boden, um den Partner zu dominieren, zur Aufgabe zu zwingen, oder um sich aus Griffen und Hebeln des Partners zu befreien. Spezifische Kampfphase, um die gelernten Techniken zu testen, anschließend freie Kampfphase. Hier wird ohne Absprache bis zur Aufgabe nach entsprechenden Regeln gekämpft. Cooldown, hier kommt wieder das Yoga zum Einsatz, es beruhigt die Atmung, entspannt und kräftigt den Körper. Man fühlt sich wohl nach dem Training und könnte manchmal nach dem Duschen grad nochmal von vorn anfangen. zurück
zu 5) Die Gründe hierfür sind so vielfältig wie das Submission Wrestling selbst. Der Körper wird ganzheitlich gekräftigt und in Kombination mit Yoga geschmeidig. Durch die vielen koordinativen Übungen die man auch in Kampftechniken anwenden kann bekommt man ein sehr gutes Körpergefühl.

Durch die Effektivität der Techniken können diese auch bei großem Kraft- und Gewichtsunterschied funktionieren. Diese Sportart eignet sich für den ambitionierten Kampfsportler der sich im Wettkampf messen,bzw. sein können erweitern will. Aber auch für den Freizeitsportler der sich fit halten, bzw. noch werden will. Durch das körperliche und praxisorientierte Training finden die effektiven Techniken auch Anwendung in der Selbstverteidigung. Gerade für Frauen, da man beim Bodenkampf genau die gleichen Positionen meistert, die bei einer Vergewaltigung vorkommen (Achtung: ein Sporttraining kann nur ergänzend auf eine SV-Situation als Vorbereitung dienen, sollten Sie an einem Selbstverteidigungstraining interessiert sein stellen sie in Gesprächen mit dem Trainer sicher dass er auch die psychologische Seite einer SV-Situaion kennt und vermittelt.
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zu 6) Keine zurück
zu 7) Beim Luta Livre wird wahlweise barfuß oder in Ringerschuhen trainiert. Dazu T-Shirt und Hose nach eigener Vorliebe, jedoch ohne Druckknöpfe oder Reißverschluß und möglichst robust. Diese Grundausstattung reicht zu Beginn vollkommen aus. Im BJJ wird ein Gi getragen und im Gegensatz zum Luta-Livre werden keine Ringerschuhe getragen. Unter dem Gi dürfen Männer kein T-Shirt oder Lycrashirt tragen. Im Vale-Tudo wird die Ausrüstung wie im Luta Livre getragen, jedoch durch verschiedene Schutzausrütungen ( Boxhandschuhe, Freefighthandschuhe, Schienbeinschoner) ergänzt. Mundschutz, Tiefschutz, Knieschoner sind immer zulässig, aber nur im Vale Tudo Pflicht.   zurück